Vorweihnachtliche Adventsfeier des Erzbischöflichen Kinder- und Jugendheimes St. Kilian.

Zu einer vorweihnachtlichen Adventsfeier fanden sich die Mitarbeiter des Erzbischöflichen Kinder- und Jugendheimes "St. Kilian" in der festlich geschmückten Turnhalle des Heims ein. Dieser Feier vorausgegangen war eine vom Arbeitskreis "Religiöses Leben" gestaltete Meditation in der Kapelle.

Heimleiter Direktor Günter Hauk sagte, dass man wieder einmal auf ein arbeitsintensives, sehr bewegtes sowie ereignisreiches und erfolgreiches Jahr zurückblicken kann, das von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen hohen Einsatz abverlangte und in dem wiederum eine gute Arbeit geleistet wurde. Dieser engagierte Einsatz am jeweiligen Arbeitsplatz sei ein wichtiger Qualitätsbaustein für die gelingende Zusammenarbeit und die stabile und entscheidende Grundlage für die stets qualitativ hochwertige Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen.

Leider habe man auch das zurückliegende Jahr nicht völlig konflikt- und fehlerfrei gestalten können, doch dies sei sicherlich dort, wo so viele Menschen zusammenleben und arbeiten würden, auch nicht möglich. Aber man habe versucht, aus den Fehlern zu lernen und etwas Neues, Besseres daraus zu entwickeln.

Wie gut dies auch in Zukunft gelinge, sei ein wichtiger Gradmesser für die Qualität der geleisteten Arbeit und auch dafür, wie gut es gelinge, die Dienstgemeinschaft im positiven Sinne mit Leben zu erfüllen. Die derzeit laufende Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit werde sicherlich auch wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Einrichtung liefern.

Ein wichtiger Schwerpunkt sei im zu Ende gehenden Jahr auch die Aufarbeitung der Vergangenheit des Heims, der Kontakt zu Ehemaligen, das Ehemaligentreffen und die Diskussion mit allen Mitarbeitern im Zusammenhang mit diesem Thema gewesen. Es seien manchmal schmerzliche, aber in allen Fällen wichtige Erkenntnisse gewesen, auf die man gestoßen sei. Wichtig für die Ehemaligen sei es gewesen und sei es noch immer, dass man sich heute auch dem problematischen Teil der Vergangenheit als Einrichtung stelle und dabei versuche, wichtige Schritte in Richtung Aufarbeitung zu gehen. Die geplante Veröffentlichung zur Geschichte von "St. Kilian" werde im Frühjahr 2011 erscheinen und auch einige sehr persönliche Erlebnisschilderungen von ehemaligen Bewohnern enthalten.

Ein Höhepunkt 2010 sei der vom Arbeitskreis Religiöses Leben unter Federführung von Ute Baar gestaltete Ostergarten gewesen. Bei 79 Führungen habe man weit über 1000 Gäste begrüßen können. Weitere Höhepunkte waren das Kiliansfest sowie die von der Nardini-Schule durchgeführte "School of Rock".

Auch im baulichen Bereich habe sich im zurückliegenden Jahr wieder einiges getan. Mit dem Umbau und der Erweiterung im Haus Agnes zur Einrichtung der neuen Gruppe "Klinische Jugendhilfe" werde begonnen, sobald es die Witterung zulasse. Seit Oktober sei die als weiteres Kooperationsprojekt mit dem Neckar-Odenwald-Kreis begonnene neue soziale Gruppenarbeit "Mikado" in Buchen in Räumen der Meister-Eckhard-Schule in Betrieb.

MAV-Vorsitzender Bernhard Bieser stellte die neuen Mitarbeiter vor und dankte allen Mitarbeiterinnen für ihr Engagement zum Gelingen der Arbeit im Erzbischöflichen Kinder- und Jugendheim.

Günter Hauk ehrte dann zusammen mit Uli Will von der Mitarbeitervertretung elf langjährige Mitarbeiter:

Für 40-jährige Mitarbeit Schwester M. Magna Kimpfbeck, für 30 Jahre Petra Kaiser, für 25 Jahre Hannelore Balles und Bernd Hofmeister, für 20 Jahre Eva Löffler und Jeanette Gerlach und für zehnjährige Mitarbeit Stefanie Müller, Britta Heller, Jenny Haaß, Nelly Fritsche und Grigori Raaf-Dagldijan.

 

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