Behinderung

Warum der Begriff „behindert“ verletzend ist

Das Etikett „behindert“ kann Menschen mit Handicap kränken.

Christian Wüst von der Bewegungs- und Rehasportgemeinschaft Wertheim wünscht sich deshalb zum Tag der Menschen mit Behinderung (03.12.2016), dass dieser Begriff vorsichtig verwendet wird. „Wir selbst haben aus diesem Grund unsere „Behindertensportgemeinschaft, wie wir früher hießen, umbenannt, sagt der 54-jährige. Aufgrund einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitässtörung (ADHS) ist er zu 50 % schwerbehindert.

Auch viele Eltern nehmen es übel, wird ihr Kind, das emotionale und soziale Probleme hat, als „behindert“ abgestempelt. Darum verwendet auch Arndt in het Panhuis von der Nardini Schule Tauberbischofsheim diesen Begriff nicht. Zum Tag der Menschen mit Handicap wünscht sich der Schulleiter mehr Verständnis für Kinder, die „anders“ sind: „Wir alle wollen sozial und emotional gesund entwickelte Kinder, die motiviert lernen und später einen Beruf ausüben. Allerdings gibt es in unserer Gesellschaft eine Fülle von materiellen Risiken, die diese Entwicklung gefährden“. Zeichnen sich solche Risiken ab, sollten Kinder so bald wie möglich gefördert werden. „Mein Wunsch wäre es daher, dass Kinder bereits ab der Schwangerschaft präventive Maßnahmen und, wenn notwendig, kurzfristige Unterstützung erhalten“ so Arndt in het Panhuis.

Wir alle wollen sozial und emotional gesund entwickelte Kinder, die motiviert lernen und später einen Beruf ausüben.


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