Du kannst mehr als du glaubst! – Duke Expedition

Du kannst mehr als du glaubst! – Duke Expedition

Unter diesem Motto des „The Duke of Edingburgh´s International Award“, starteten am Freitag, dem 16. Juli, neun Jugendliche aus dem Erzbischöflichen Kinder- u. Jugendheim St. Kilian in ihr Expeditionsprojekt 2021. Am 20.07.21 machte sich zudem eine Gruppe externer Schüler zu einer Expedition auf den Weg.

Der Award wird weltweit durchgeführt. Gegründet wurde das Programm von Kurt Hahn und vom kürzlich verstorbenen Duke of Edingburgh -besser bekannt als Prinz Philipp, Ehemann von Königin Elisabeth II.

 

Bei den neun Jugendlichen aus St. Kilian handelte es sich um junge Menschen aus zwei Wohngruppen, die „familienähnlich“ zusammenleben. Daher konnte die Schulung und Vorbereitung auf die Expedition nach den Vorgaben des Awards durchgeführt werden.

Die „Expedition“ soll Jugendliche anregen, Abenteuer- und Teamgeist zu entwickeln. Es bietet die Chance, Initiative zu zeigen, als Mitglied eines Teams zu arbeiten, Bedürfnisse und Stärken von anderen zu erkennen und vor allem eigene Stärken und Fähigkeiten einzubringen.

Während der Vorbereitungsphase, der zweitägigen Tour mit Übernachtung im Zelt, lernten die jungen Teilnehmer*innen nicht nur Navigieren mit Karte und Kompass, sondern auch das Verhalten in der Natur, die Erstversorgung bei kleineren Verletzungen (Erste Hilfe), Biwakieren mit Zelt sowie Kochen und Umgang mit notwenigem Proviant. Alle dazu benötigten Sachen mussten bei der Expedition in den Rucksäcken mitgetragen werden.

Gestartet wurde in zwei Gruppen auf unterschiedlichen Wegen, die mindestens 12 km lang sein mussten, um dann ein gemeinsames Ziel -eine Wiese nahe der Linkenmühle bei Rippberg- zu erreichen. Die Route dorthin wurde von der jeweiligen Gruppe selbst geplant und in die Karte eingezeichnet. Die Aufsicht wurde durch je zwei Begleitpersonen pro Gruppe gewährleistet. Die Gruppe musste möglichst selbständig die Tour bewältigen, entsprechend gab es keine direkte Begleitung, sondern „Begleitung aus der Ferne“. Maximal gab es Kontakt zur Gruppe an einem der zuvor festgelegten Checkpoints.

Am Ziel angekommen mussten die Teams ihre Zelte aufbauen und mit Esbitkochern ihr Abendessen zubereiten. Auch hier war es die Zielsetzung, diese Aufgaben möglichst selbstständig zu bewältigen. Am zweiten Tag hieß es nach dem Frühstück, die Zelte wieder „klein“ zu bekommen, sodass diese in den Rücksäcken verstaut werden konnten.

Nach einer kurzen Kartenbesprechung machten sich die beiden Gruppen auf den Rückweg. Die Expedition war dann bestanden, wenn die Teams gemeinsam am Ausgangspunkt im Kinderheim angekommen waren. Soviel kann verraten werden: Bestanden!

Die Tour wurde im Anschluss gemeinsam reflektiert. Es ging dabei um die Fragen:

  • „Was haben wir als Team gut geschafft und bewältigen können?“
  • „Welche Fähigkeiten und Stärken konnte ich bei den anderen Gruppenmitgliedern erkennen?“

Es soll dadurch vermittelt werden, dass jede Teilnehmer*in einen Beitrag zum Gelingen der Tour erbracht hatte. Natürlich kam bei allen -bei einigen erst einen Tag danach- das Glücksgefühl auf, etwas ganz Tolles geschafft zu haben, Probleme und Anstrengungen gemeistert und eigene Grenzen überwunden zu haben. Letztendlich waren auch alle der Meinung: „Das hat echt viel Spaß gemacht“

Die Gruppe der externen Schüler, die nicht in St. Kilian leben, sondern dort „nur“ zur Schule gehen, konnte aufgrund der Coronavorschriften die Expeditionsausbildung nicht in der o.g. Form durchlaufen. Von der deutschen Geschäftsleitung des Programms in Berlin kam schon im letzten Jahr die Anregung, die Expeditionen möglichst durchzuführen und an die Corona bedingten Gegebenheiten anzupassen. Die externen Schüler machten mit ihrem Bezugslehrer daher eine Dreitagesexpedition, die etwas anders ablief als die oben beschriebene.

Wer mehr über das Internationale Jugendprogramm und die Teilnahme daran wissen möchte, kann sich über die folgende Webseite https://duke-award.de/ informieren.

Christoph Künzig und Norbert Prosenbauer

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