Intergalaktische Außenbasisstation des Planeten Merkur

Intergalaktische Außenbasisstation des Planeten Merkur

Auf dem Planeten Merkur ist wieder mal eine Menge los. Voller Neugier und Vorfreude warten die Bewohner*innen des Planeten Merkur aktuell auf ihre neue Außenbasisstation im Gärtnerländ. Wie diese genau aussehen wird und wie sich das Leben dort gestaltet, werdet Ihr in der nächsten Ausgabe der Heimzeitung noch genauer erfahren. Der Aufbau der Station war nämlich leider erst kurz nach Redaktionsschluss angesetzt…

Euch interessiert es bestimmt, wie es überhaupt zu dieser Außenbasisstation im Gärtnerländ kam.

Die Idee, einen Raum im Gärtnerländ zu schaffen, in dem man feste Sitzmöglichkeiten, einen geschlossenen Raum, einen wetterunabhängigen Lernort und an kühlen Tagen auch eine Aufwärmmöglichkeit hat, gab es schon seit Beginn des Planeten Merkur. Es stellten sich jedoch viele Fragen, beispielsweise: „Wie kann oder soll so eine Außenbasisstation aussehen, was sollte sie alles haben, welche Vorarbeiten müssen getätigt werden, welche Rahmenbedingungen müssen erfüllt sein und wie kann dieses Bauprojekt geplant und finanziert werden?“

Unser Planetenkönig -wie er von vielen Merkurianer*innen liebevoll genannt wird- Herr Kleine-Limberg widmete dem Projekt Außenbasisstation viel Interesse, Aufmerksamkeit und Engagement.

Er machte sich im Vorfeld viele Gedanken zur benötigten Größe der Basisstation, den eventuell anfallenden Kosten sowie der Optik. Durch zahlreiche Recherchen stieß er dann auf ein sehr außergewöhnliches Raumkonstrukt. Dieses bietet die Möglichkeit, ein fester, aber zugleich gläserner Ort zu sein, um die Natur und die Atomsphäre des Gärtnerländs aufgreifen zu können.

Er trat mit der Firma „Faulenzer Möbel“ in Kontakt und holte sich ein Angebot zu diesem Bauobjekt ein. Als alle Rahmenbedingungen mit der Firma geklärt waren, stellte der Planetenkönig sein Bauvorhaben in der Leitungskonferenz vor. Da zu der Zeit eine großzügige Spende in der Einrichtung eingegangen war, konnte diesem Bauprojekt von Seiten der Leitung stattgegeben werden.

Doch damit war es noch nicht getan, jetzt fing die Arbeit erst richtig an. Die Planetenchefs sowie alle Merkurianer*innen hatten große Vorbereitungen zu treffen, bis die Außenbasisstation aufgebaut werden kann. Im Vorfeld musste erst einmal ein ebenerdiger Platz im Gärtnerländgrundstück geschaffen werden. Der ehemalige Teich wurde hierzu mit Erde durch die Baufirma Link zugeschüttet, die Fläche geradegezogen und verdichtet und mit Kies aufgefüllt. Im Zuge dessen wurden gleich noch 3 Baumstümpfe entfernt und die Wiese vor den Blechgaragen begradigt, um sie besser als Spielwiese nutzen zu können. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Herrn Stauch für die unkomplizierte Planung und die angenehme Zusammenarbeit bedanken.

Ein weiteres geplantes Projekt ist der Bau einer Outdoorküche zusammen mit den Merkurianer*innen. Hierzu haben wir bereits begonnen, den ehemaligen Laubengang abzureißen und den Untergrund mit Pflastersteinen zu befestigen. Die Pflastersteine konnten -dank der fleißigen Hilfe der Gruppe Rasselbande- kostenlos erstanden werden.

Während des Lockdowns wurden in einer Großaktion die gesamten Steine von einer Hofeinfahrt ausgebaut und ins Gärtnerländ gebracht. Die Merkurianer*innen haben nun in vielen Arbeitsstunden den Untergrund entsprechend vorbereitet und begonnen, die zahlreichen Pflastersteine zu verlegen. Damit wurde die Basis für eine schmutzfreie Outdoorküche mit Sitzgelegenheit geschaffen.

Wie die beiden außergewöhnlichen Baukonstrukte aussehen und wie sich das Leben in der neuen Außenbasisstation gestaltet, erfahrt Ihr von uns in den nächsten Ausgaben der Heimzeitung.

Nur so viel vorab: Ihr könnt gespannt sein, denn so ein intergalaktisches Bauobjekt hat Walldürn noch nicht gesehen. Bis demnächst.

Eure Bewohner*innen des Planeten Merkur