Intensivpädagogische Gruppe

In der intensivpädagogischen Gruppe leben junge Menschen, die nach einer Klinikbehandlung in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie aufgrund fortbestehender krankheits- und/oder z. T. entwicklungsbedingter Einschränkungen in ihrer Teilhabe beeinträchtigt sind und noch nicht wieder in das häusliche, schulische oder sonstige soziale Lebensfeld zurückkehren können. Die Maßnahme stellt die Fortführung oder Wiederaufnahme der zuvor in der Klinik eingeleiteten Milieu-/Soziotherapie durch spezifische sozialpädagogische Förderung unter Beibehaltung einer ambulanten, fachärztlichen kinder- und jugend-psychiatrischen Behandlung dar. Bei akuten Krisen ist eine kurzfristige, zeitlich begrenzte Aufnahme in die Klinik möglich.

 

Die Beschulung dieser jungen Menschen wird individuell an ihre Fähigkeiten und Kompetenzen angepasst. Die Möglichkeiten reichen von einer gesonderten Beschulung im Gruppenrahmen über die zeitweilige oder dauerhafte Beschulung an der Nardini-Schule bis hin zum Besuch einer öffentlichen Schule. Insgesamt geht es um ein Höchstmaß an Durchlässigkeit in alle Richtungen.

Aktuelles aus der Intensivpädagogischen Gruppe

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Einblicke